Das Bild zeigt ein Gemälde von Salvador Dali aus dem Jahr 1951: Die Christus Vision des Heiligen Johannes vom Kreuz , 1951
Das Video, am Ende des Artikels, gehört unbedingt dazu! Es ist kein Nachklang. Es ist Teil der Geschichte! In der szenischen Darstellung wird die Begegnung mit dem ganz Anderem zu einer Herausforderung des eigenen Ich`s. Zu Beginn ist dieses Ich noch verschleiert, das einmalige Selbst ist nicht ganz greifbar. Ein Prozess der Befreiung beginnt. Ein lösen der Fesseln, eine Befreiung aus der Enge. Das Leben entfaltet sich. Eine Notwendigkeit! Das kann sehr süß schmecken, aber es kann auch schmerzen. Und manchmal bleibt auch ein säuerlicher Geschmack zurück (Acido Sabor).
„Die Unsicherheit eines Konflikts schwindet mit der Kraft der Integrität“ (Ricky Martin)
Persönliche Integrität bedeutet, treu zu sich selbst zu sein. Selbsterkenntnis und Vertrauen auf dieses Selbstbild können sich in der Glaubensbeziehung zu Jesus Christus entwickeln. Glaube als Ich-Du-Beziehung. Kein einfaches Beziehungserlebnis!
Jesus von Nazareth ist den Weg gegangen, der für ihn vorgesehen war. Er sollte ganz Mensch sein, mit allem – auch an Negativen – das dazu gehört. Das ist die Passionsgeschichte! Seine Erfahrungen sind auch die Erfahrungen eines jeden anderen Menschen, auf die eine oder andere Art und Weise. Sein Schicksal zu erkennen war auch für Jesus nicht einfach. Siehe sein Gebet im Garten von Gethsemane. Der Prozess der Selbsterkenntnis ist nicht immer einfach, aber notwendig. Ist dieser Prozess einmal durchlaufen, kann daraus eine große Kraft entstehen. Ein Ruhen in sich selbst.
Wer sich auf eine Begegnung mit Jesus von Nazareth einlässt, wird in einen wechselseitigen Schöpfungsprozess einbezogen.
Nicht, ich will so sein wie du und dabei das Selbst verlieren, es aufgeben. Keine Selbstverleugnung, sondern ich kann ICH werden. Ich kann Mensch werden, ich kann Personalität entwickeln, ich kann Mensch sein.
„Vielleicht fühlt sich alles süß an, aber es ist schmerzhaft
Ich halte deine Hand, ich gehe und fühle mich großartig
Ich habe keine Flügel.
Aber du bringst mich zum Fliegen, oder?“
„Ich liebe dich nicht, ich verehre dich lieber
Du bist mein Stern, mein Licht, mein Schatz
Geh niemals, lass mich nicht in Ruhe
Gestern saß ich auf dem Mond, weil er mich so hochgebracht hat
Dein Effekt ist ein Zauber
Du bist mein natürlicher Zustand!!!“
Text und Musik von „Acido Sabor“ wurden komponiert von Freddy Montalvo, Enrique „Ricky“ Martin Morales, José Carlos Cruz, Isaac Ortiz Geronimo und Sébastien Julien Alfred.
Ricky Martin berichtete in einem Interview, dass bei der Produktion des Songs und des Musikvideos (auch des Albums „Play“) sich zur Überraschung aller Beteiligten etwas ganz anderes entwickelte als es ursprünglich geplant war. „Man weiß einfach nie, wie man von der Muse verführt wird. Ich dachte, ich würde mit Play ein Hardcore-, Party- und Tanzalbum veröffentlichen, und nein.“ Es entstand etwas ganz anderes. Besser kann die innovative, eigenständige Wirkung von Inspiration nicht beschrieben werden.
Und nun das Musikvideo mit dem Lied von Ricky Martin: „Acido Sabor“
Rolf-Michael Hilkenbach / März 2024 (in der Osterzeit)

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