Das Jahr geht langsam zu Ende. Eine Zeit, sich zu besinnen und Danke zu sagen. Danke für die Erfahrungen, die uns das vergangene Jahr angeboten hat.
Social distancing war und ist noch angesagt. Vielleicht eine Aufforderung, Nähe differenzierter, bewusster, mit mehr Überlegung zu leben und weniger oberflächlich? Vielleicht eine Aufforderung, die Stille mehr wertzuschätzen und in Stille und Ruhe auf die eigenen Bedürfnisse und Sehnsüchte zu horchen?
Vielleicht eine Aufforderung, unser Konsumieren in jeder Hinsicht zu überdenken und Verantwortung mehr in den Mittelpunkt zu stellen? Die Erkenntnis von Neuem braucht zuallererst die Stille und auch die Distanz.
Vielleicht sollen wir auch Dunkelheit akzeptieren lernen, um Lebenslichter besser zu erkennen? In einem Gedicht habe ich den Satz gelesen: „Der Schein der Zeit, erwacht in der Dunkelheit“. Ja, zumindest war es so als Jesus von Nazareth auf die Welt kam: In Gefahr, verfolgt, in einer Notunterkunft.
Frohe und ruhige Festtage und für das neue Jahr Glück, vor allem Gesundheit und viel Lebenslicht! Weihnachtliche Grüße
Rolf-Michael Hilkenbach / Heiligabend im Dezember 2020

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