hilkenbach

Jenseits von Grenzen und Zeit entfaltet sich unser Erbe. Entfessle die Kraft, erobere das Spiel der Imagination. Begleite uns auf der Suche nach einer anderen Frequenz von Wirklichkeit – einer Welt, in der Kreativität keine Grenzen kennt.


Podcast Episode: Dolce & Gabbana Herbst/Winter 2026: Männlichkeit neu definiert, ein modisches Manifest

Ein Modeteam arbeitet zwischen Kleiderständern, Stoffmustern und Anmerkungen zu Anproben mit der Beschriftung SHOW: PW24, LOOK 18 - Fashion team working among clothing racks, fabric swatches, and fitting notes labeled SHOW: PW24, LOOK 18

Siehe hierzu ausführlich mit Videos den folgenden Beitrag

THE PORTRAIT Of MAN, die Herbst/Winter Kollektion 2026/27 von Dolce&Gabbana für Männer – hilkenbach

Pip: Während draußen noch die Frühlingssonne scheint, blickt hilkenbach bereits in die Zukunft — genauer gesagt in den Herbst und Winter, wo die Laufstege schon in vollem Gange sind.

Mara: Heute geht es um eine einzige große Frage: Was sagt Mode über Männlichkeit aus — und wie beantwortet Dolce und Gabbana sie mit ihrer Herbst/Winter-Kollektion 2026/27? Fangen wir direkt damit an.

THE PORTRAIT Of MAN — Klassische Männlichkeit neu gedacht

Mara: Diese Kollektion stellt eine klare These in den Raum: Männlichkeit lässt sich feiern, ohne sie zu vereinheitlichen. Das ist der Spannungsbogen, den Dolce und Gabbana mit THE PORTRAIT OF MAN aufmachen.

Pip: Der Beitrag zitiert den Kern des Konzepts direkt: „Das Design ist ein Statement, das sich ganz eindeutig gegen eine Relativierung der männlichen Identität wendet.“

Mara: Das bedeutet konkret: Die Kollektion sucht nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern den individuellen Ausdruck. Jedes Outfit soll Persönlichkeit transportieren, kein uniformes Bild liefern.

Pip: Und das gelingt offenbar durch eine sehr bewusste Materialauswahl — klassischer Anzug, Tweed-Sakko, Lederjacke, Cordhose, Pelzmantel, Trenchcoat. Die Klassiker sind alle da.

Mara: Genau, aber nie als bloße Wiederholung. Der Beitrag fasst es so zusammen: „Ein Echo auf das Narrativ der Vergangenheit. Eine Erzählung für die Gegenwart, die Kontinuität mit Innovation verbindet. Modedesign als kulturelles Trendsetting.“

Pip: Das klingt fast nach einem Manifesto — und laut dem Beitrag ist es das auch bewusst. Ein modisches Manifest, wörtlich.

Mara: Die Inszenierung der Show unterstreicht das noch: Der Laufsteg ist als Bühne konzipiert, auf der jeder Look wie ein Porträt erscheint — visuell stark kuratiert, mit dramatischer Note. Der Mann zeigt sich, definiert sich, inszeniert sich.

Pip: Was diese Kollektion von anderen unterscheidet, ist laut dem Text genau dieser Punkt: Während andere Marken Trends lediglich folgen, interpretiert Dolce und Gabbana sie authentisch.

Mara: Und das vollständige Runway-Video, das im Beitrag eingebettet ist, macht das erfahrbar — erst eine kurze Einführung, dann die komplette Show. Wer sehen will, wie Eleganz mit dramatischer Überhöhung zusammengeht, findet dort ein anschauliches Beispiel.

Pip: Mode als kulturelles Trendsetting — das ist ein Anspruch, den nicht viele Kollektionen einlösen. Hier scheint der Anspruch zumindest ernsthaft formuliert zu sein.


Mara: Tradition und Gegenwart, Individualität und Eleganz — das sind keine Widersprüche, wenn man sie bewusst zusammendenkt.

Pip: Beim nächsten Mal schauen wir, welche Themen hilkenbach als nächstes aufgreift. Die Laufstege laufen weiter.


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Fachvermittler für Kultur- und Geschichtspädagogik, Kurator für Narratives. Studium der Sozialpädagogik, Ästhetik und Kommunikation, Psychologie, Soziologie, Geschichte und Germanistik/Literatur

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